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EU-Lieferkettengesetz vor dem Aus



So die Schlagzeile, die Ende Januar auf unseren Schreibtisch flatterte.

"FDP und Wirtschaftslobby attakieren Kompromissentwurf" - in Zeiten von Taxonomie und CSRD mutet diese Kehrtwende doch seltsam an. Die Lieferkettensorgfaltspflicht ist in erster Linie keine Mildtätigkeit, sondern ein Teil der finanzgetriebenen Nachhaltigkeitsvorgaben zur Sicherung des eigensetzten Kapitals.

Es geht darum, Lieferketten so zu gestalten, dass Menschenrechte und Umweltschutz gewahrt werden. Der sinn besteht nicht in besonderes ökologischen oder sozialen Handlung, welche die Unternehmen irgendwie besser machen, sondern um zu vermeiden, dass ein Unternehmen durch schlechte Geschäftspraktiken, wie Kinderarbeit, fehlenden Unfallschutz, Umweltverschmutzung in die Kritik gerät und damit seinen Ruf und Wert verliert.


Wie schade, dass logischer Menschenverstand bei vielen Parteimitgliedern und bei etlichen Lobbyisten bisher nicht angekommen ist.


Für alle, die sich für Details interessieren – es geht um einen Passus der das ganze Gesetz ad absurdum führt:  https://correctiv.org/lobbyismus/2024/01/24/eu-lieferkettengesetz-vor-dem-aus-fdp-und-lobby-wollen-den-entwurf-stoppen/

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