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Durchdachtes Konzept: Mehrweg für Bio-Speiseöle

Der Umweltrucksack mit dem Biospeiseöle den umweltbewussten Kunden angeboten werden, ist enorm. Schwere Einweg-Glasflaschen, deren Eigengewicht unproportional hoch zum eigentlichen Inhalt ausfallen. Teilweise sogar in nicht recyclebaren, schwarz gefärbten oder lackierten Glasflaschen.

Auf der Biofach Messe 2024 präsentiert sich eine Lösung, die den Genuss guter Öle belegbar und nachhaltiger machen.

Das Unternehmen Bio-Planète hat sich für Mehrwegsystem entschieden – nichts Besonderes, das machen viele. In diesem Beispiel wurde jedoch mitgedacht: Mehrwegangebote ohne ein vernünftiges Logistikkonzept dahinter sind nicht zielführend, daher wurde der Mehrwegdienstleister, die dotch GmbH, angesprochen. Anstatt der üblichen individualisierten "möchtegern" Mehrwegflaschen, wurde eine Standardflasche entwickelt, die Dank der Geometrien im Gewicht um 20 % reduziert wurde.

Die organisierte Rücknahme dieser Standardflaschen, mit zugehöreigen angepassen Kisten, über Pfandautomaten in ganz Deutschland, sorgen für ein funktionierendes Mehrwegsystem á lá „Brunnenflaschen“. Wie bei allen gut funktionierenden Mehrwegangeboten ist die Nutzung von nur einem Anwender zwar besser als Einweg, die großen Impakte werden jedoch erst erschlossen, wenn sich die Branche dazu entscheidet mit anderen Produkten das System zu nutzen. Auf diese Art werden notwendigen Rücklaufquoten erreicht und die Verhältnismäßigkeit der Basismengen, die langfristig für ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Agieren nötig sind.  

Im Markt befinden sich aktuell 0,5 Liter-Gebinde, es sollen zeitnah 0,25 und 0,75 Liter Gebinde folgen. Bleibt zu hoffen, dass Mitbewerber, Suppen, Saucen und Dippanbieter ebenfalls auf das System umstellen, anstatt wie bisher beim Einweg-Weißglas zu bleiben.

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